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Energie und Bauen


Was wir heute neu bauen oder renovieren, wirkt sich auf die nächsten Jahrzehnte aus. Bauherrschaften erwarten niedrige Betriebskosten, hohen Komfort und eine lange Nutzungsdauer. Die Allgemeinheit ist interessiert an umweltverträglichen, nachhaltigen Bauten, die natürliche Ressourcen schonen und die Abhängigkeit der Volkswirtschaft von nicht erneuerbarer Energie verringern.

Foto Energie
Für Massnahmen, die den Verbrauch von Energie in Gebäuden betreffen, sind vor allem die Kantone zuständig (Bundesverfassung, Art.89, Abs.4).
Mit der kantonalen Energieverordnung von 2009 und mit MINERGIE® macht der Kanton Bern einen wichtigen Schritt hin zu einer noch besseren Bauqualität.

Obligatorischer Bereich (Energievorschriften)
Die Energieverordnung setzt Minimalanforderungen und verhindert damit unzeitgemässe Bauweisen, die weder im Interesse der Nutzenden noch der Allgemeinheit sind. Energievorschriften und Vollzugsunterlagen wurden weitgehend interkantonal harmonisiert und stützen sich auf den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA).

Freiwilliger Bereich
Wirklich fortschrittliche Bauten orientieren sich am freiwilligen MINERGIE®-Standard und Nutzen für den Restbedarf erneuerbare Energie. Mit finanziellen Förderbeiträgen unterstützt der Kanton grössere MINERGIE®-Bauvorhaben und die Nutzung erneuerbarer Energieträger. Der Kanton geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich selber hohe Energieziele für seine kantonalen Bauten.

Neues Förderprogramm Kanton Bern, gültig ab 1. Januar 2010
Auch ab 2010 werden – wie bisher mit dem Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen – zwei Förderprogramme nebeneinander bestehen:
  1. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kanton. Weitere Informationen folgen in den öffentlichen Medien ab Januar 2010. Weitere Details dazu finden Sie auch unter www.dasgebaeudeprogramm.ch
  2. Das kantonale Programm zur Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien. Das kantonale Programm wird – wie bisher – aus kantonalen Mitteln, verstärkt durch Globalbeiträge des Bundes finanziert.  
Die Förderschwerpunkte des kantonalen Programmes liegen bei der umfassenden Erneuerung von Gebäudehüllen, bei der Nutzung von solarer Wärme, beim Ersatz bestehender elektrischer Heizungen und bei der Erzeugung von Wärme aus Holz für Raumheizung und Warmwasser sowie von Wärmenetzen zu deren Nutzung. Alle Details dazu finden Sie unter www.energie.be.ch
 
Kommt Erdgas teurer oder billiger zu stehen als Heizöl?
Diese Frage kann nur von Fall zu Fall beantwortet werden. Die Heizölpreise sind oft starken Schwankungen unterworfen; von Anfang 1999 bis September 2000 beispielsweise hat sich der Erdölpreis mehr als verdreifacht. Der Gaspreis entwickelt sich wesentlich stabiler; Preisanpassungen werden in der Regel höchstens quartalsweise vorgenommen.

Ölpreis diktiert Preis-Entwicklung
Auch wenn die Ölpreis-Bindung immer wieder bei hohen Heizöl-Preisen in Frage gestellt wird, darf nicht verdrängt werden, dass sie als wichtiges Instrument des Interessen-Ausgleichs zwischen Erdgas-Produzenten und Erdgas-Konsumenten dient.

Repowermap
Repowermap.org ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Webseite auf bestehende oder geplante Anlagen aufmerksam zu machen und dadruch weitere Interessierte zu ermuntern, etwas für den Klimaschutz zu tun.
Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Postulat der Gemeinde. Die Gemeinde Urtenen-Schönbühl möchte diese Plattform nutzen und auf uns bekannte Beispiele hinweisen. Die angesprochene Web-Site können Sie öffnen unter: http://www.repowermap.org/index_de.php


Energieberatung
Energiestadt

Weiterführende Links
Bundesamt für Energie
kant. Amt für Energie
Informationen Kostenvergleich Erdgas
Energiefranken
Infosubventionen
Gebäudeprogramm
Repowermap

Downloads
Kantonale Weisung für Förderung Energieeffizienz ab 1.1.10 (pdf)
 
Kantonale_Energieverordnung.pdf (263.0 kB)