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Urtenen-Schönbühl
Die Vorstadt zentral im Grünen



Wappen der Partnergemeinden
Partnergemeinde Binn (VS)

Es ist eine vielfältige, wilde und zugleich ruhige, liebliche Landschaft: Das Binntal im Oberwallis, ein Seitental zum Goms - berühmt für seine Mineralien. Seit 1991 pflegen die Gemeinden Urtenen-Schönbühl und Binn eine rege Partnerschaft.

Unter dem Titel "Landschaftspark Binntal" ist ein regionaler Naturpark entstanden. Am 15. Oktober 2011 wurde das Naturparklabel durch die Bundesbehörden überreicht. Der Landschaftspark Binntal umfasst den Perimeter der Gemeinden Binn, Ernen und Grengiols. Er bildet die Fortsetzung des Projektes "BLN – Land Schweiz" (Bundesinventar der Landschaften und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung), mit dem Synergien zwischen Tourismus, Landwirtschaft, dem regionalen Gewerbe und dem Natur- und Landschaftsschutz gewonnen werden.
Kennzahlen Binn (VS) 
StaatSchweiz
KantonWallis
BezirkGoms
Fläche65 km2
Höhe1'400 m.ü.M.
Einwohner145
GemeindepräsidentJacqueline Imhof
Websitewww.binn.ch


mehr über die Gemeinde:
Landschaftspark Binntal
Mineralien und Wanderparadies


25 Jahre Partnerschaft mit der Gemeinde Binn
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Gemeindepartnerschaft zwischen Binn und Urtenen-Schönbühl weilte der Gemeinderat von Binn am 30. April 2016 zu einem Kurzbesuch in Urtenen-Schönbühl. Besichtigt wurde die Ausstellung zur Urtener Siedlungsgeschichte im Unterdorf bei Christian Huber im <Die Art-Keller>, wo der Leiter der Arbeitsgruppe Ortsgeschichte Max Mathys in seinen Ausführungen viel Wissenswertes über das Dorf und seine Entwicklung vermittelte. Nach der Ausstellung wurde im Gasthof Schönbühl auf das Jubiläum und die Partnerschaft angestossen und von der Gemeinde Binn als Jubiläumsgeschenk eine wunderschöne Schnitzerei mit Bergkristall von Binn und seinen Wahrzeichen der Brücke und Kirche übergeben. Die Schnitzerei kann auf der Gemeindeverwaltung besichtigt werden.
Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit der damalige Gemeinderat mit Präsident Uli Scheidegger im Juni 1991 nach einem Kontakt der Gemeinde zur Schweizer Patenschaft für Berggemeinden nach Binn reiste. Es entstand die bis heute andauernde Partnerschaft mit der sympathischen Oberwalliser Gemeinde. 
Wir wünschen der Gemeinde Binn und ihrer Bevölkerung eine fortdauernde erfolgreiche Entwicklung und freuen uns auf die weitere Zukunft der Gemeindepartnerschaft.





Partnergemeinde Dacice (Tschechische Republik)

Im Rahmen der Partnerschaft des Kantons Bern mit Südböhmen wurde Dacice im Jahr 1993 zur Partnergemeinde von Urtenen-Schönbühl. Die Partnerschaft hat sich seither laufend weiter entwickelt.

Im östlichen Zipfel des Südböhmisches Bezirk, im Tal der Mährischen Thaya (Moravska Dyje), liegt die Stadt Dacice, die einst ein wichtiges Regionalzentrum war. Heute rühmt sie sich mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Ende des 14. Jh. wurden die Herren von Neuhaus zu den neuen Stadtbesitzern. Sie legten an einer Kreuzung von Handelswegen rund um einen dreieckigen Marktplatz die Neustadt an. Seine grösste Blüte erlebte Dacice im 15. und 16. Jh. zur Zeit der Herren Krajir von Krajek, die es zu ihrem Wohnsitz machten und die Stadt im Renaissancestil umbauen liessen.
Im 19. Jh. wurde Dacice durch die Zuckerindustrie berühmt. Jacob Christoph Rad (geb. 25.03.1799 in Rheinfelden CH, † 13.10.1871 in Wien) war Leiter einer Zuckerfabrik und ist als Erfinder des Würfelzuckers in die Geschichte eingegangen. In Dacice wurde 1983 ein Denkmal aufgestellt, das an den Würfelzucker und seinen Erfinder erinnert. 1933 erhielt Franz Grebner von Graf Dalberg die Erlaubnigs, in Dacice eine kaiserlich-privilegte Zuckerraffinerie zu bauen. Sie entstand am "Unteren Platz" (dem heutigen Platz Palackého namesti) im Haus Nr. 18/19.

Lage: An der Moravská Dyje (Mährische Thaya), in der südlichsten Spitze der Èeskomoravská vrchovina (Böhmisch-Mährische Höhe) nahe der niederösterreichischen Grenze. Entfernung zu Brünn 110 km, Prag 170 km. Wien 150 km. Der am nächsten liegende Grenzübergang zu Österreich ist Slavonice (Zlabings) – Fratres (13 km).
Die älteste schriftliche Nachricht über Dacice stammt aus dem Jahre 1183, in diesem Jahr liess der Fürst von Znaim und Markgraf von Mähren Konrad Otto die Kirche in Dacice vom Olmützer Bischof Pelhøim einweihen.

Wappen: Im blauen Wappenschild ist eine fünfblättrige Rose mit roter Mitte und grünen Kelchblättern abgebildet. Darüber steht ein goldener lateinischer Buchstabe M unter der Krone (das Zeichen geht vom Wappen der Herren von Hradec aus), über dem Wappenschild ein Helm mit blaugoldener Zierde und Königskrone.
Kennzahlen Dacice (CZ) 
StaatTschechische Republik
RegionJihocesky kraj
BezirkJindrichuv Hradec euhaus)
Fläche67 km2
Höhe483 m ü.M.
Einwohner7'947
Ortsteile16
BürgermeisterKarel Macku (Volkspartei)
AdresseKrajirova 27, I 380 01 Dacice
Websitewww.dacice.cz/de/


Fotos finden Sie in der Galerie.


Feuerwehr-Delegation reiste zur Partnergemeinde nach Dacice
Die Partnergemeinde Dacice und ihre Freiwillige Feuerwehr luden zur Vorstellung und Einweihung des umgebauten Tanklöschfahrzeugs ein. Eine Delegation der Feuerwehr unter Leitung von Vizekommandant Markus Dürig folgte der Einladung und reiste nach Tschechien. Die Gemeinde Dacice stellte erneut ihre bekannte grosse Gastfreundschaft unter Beweis und äusserte ihren Dank mit einem Empfang in allen Ehren. Urtenen-Schönbühl hatte Dacice das altershalber ersetzte Tanklöschfahrzeug „Florian 88“ zukommen lassen, die Feuerwehr Dacice überstellte das Fahrzeug im Februar 2015 nach Tschechien und hat es inzwischen umgerüstet zum Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Die erfolgreiche Umrüstung wurde anhand eines praktischen Einsatzes gleich unter Beweis gestellt und das Fahrzeug offiziell eingesegnet und in Betrieb genommen. Als Zeichen der Verbundenheit pflanzte Markus Dürig beim Feuerwehrmagazin einen mitgebrachten Berner Rosen-Apfelbaum. Der Anlass wurde dazu genutzt, die Partnerschaft und Zusammenarbeit unter den Gemeinden aber auch der beiden Feuerwehren pflegen und vertiefen zu können.

Hier finden Sie die Fotos des Besuchs.
 
 

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