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Partnergemeinden Binn und Dacice



Wappen der Partnergemeinden





Partnergemeinde Binn (VS)

Es ist eine vielfältige, wilde und zugleich ruhige, liebliche Landschaft: Das Binntal im Oberwallis, ein Seitental zum Goms - berühmt für seine Mineralien. Seit 1992 unterhält Urtenen-Schönbühl eine Partnerschaft zur Gemeinde Binn. Die Partnerschaft und Freundschaft hat sich seither immer weiter entwickelt.

Unter dem Titel "Landschaftspark Binntal" ist ein regionaler Naturpark aufgebaut worden. Am 15. Oktober 2011 wurde das Naturparklabel durch die Bundesbehörden überreicht.

Der Landschaftspark Binntal umfasst den Perimeter der Gemeinden Binn, Ernen und Grengiols. Er bildet die Fortsetzung des Projektes "BLN – Land Schweiz" (Bundesinventar der Landschaften und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung), mit dem das BUWAL Synergien zwischen Tourismus, Landwirtschaft, dem regionalen Gewerbe und dem Natur- und Landschaftsschutz nutzbar machen will. Es besteht ein gemeinnütziger Trägerverein "Binntal pur", der am 4. Oktober 2002 gegründet wurde mit dem Ziel, Natur- und Kulturlandschaft, Wirtschaft und sanften Tourismus zu erhalten und nachhaltig zu vernetzen.

mehr über die Gemeinde:
Landschaftpark Binntal
Mineralien und Wanderparadies

Staat                                                         Schweiz                                                        
KantonWallis
BezirkGoms
Fläche65 km2
Höhe1400 m.ü.M.
Einwohner145
GemeindepräsidentBeat Tenisch
Websitewww.binn.ch





Partnergemeinde Dacice (Tschechische Republik)


Im Rahmen der Partnerschaft des Kantons Bern mit Südböhmen wurde Dacice im Jahr 1993 zur Partnergemeinde von Urtenen-Schönbühl. Die Partnerschaft hat sich seither laufend weiter entwickelt.

Im östlichen Zipfel des Südböhmisches Bezirk, im Tal der Mährischen Thaya (Moravska Dyje), liegt die Stadt Dacice, die einst ein wichtiges Regionalzentrum war. Heute rühmt sie sich mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Ende des 14. Jh. wurden die Herren von Neuhaus zu den neuen Stadtbesitzern. Sie legten an einer Kreuzung von Handelswegen rund um einen dreieckigen Marktplatz die Neustadt an. Seine grösste Blüte erlebte Dacice im 15. und 16. Jh. zur Zeit der Herren Krajir von Krajek, die es zu ihrem Wohnsitz machten und die Stadt im Renaissancestil umbauen liessen. Im 19. Jh. wurde Dacice durch die Zuckerindustrie berühmt.
Erfindung Zuckerwürfel: 1933 erhielt Franz Grebner von Graf Dalberg die Erlaubnigs, in Dacice eine kaiserlich-privilegte Zuckerraffinerie zu bauen. Sie entstand am "Unteren Platz" (dem heutigen Platz Palackého namesti) im Haus Nr. 18/19.

Lage: An der Moravská Dyje (Mährische Thaya), in der südlichsten Spitze der Èeskomoravská vrchovina (Böhmisch-Mährische Höhe) nahe der niederösterreichischen Grenze. Entfernung zu Brünn 110 km, Prag 170 km. Wien 150 km. Der am nächsten liegende Grenzübergang zu Österreich ist Slavonice (Zlabings) – Fratres (13 km).
Die älteste schriftliche Nachricht über Dacice stammt aus dem Jahre 1183, in diesem Jahr liess der Fürst von Znaim und Markgraf von Mähren Konrad Otto die Kirche in Dacice vom Olmützer Bischof Pelhøim einweihen.

Wappen: Im blauen Wappenschild ist eine fünfblättrige Rose mit roter Mitte und grünen Kelchblättern abgebildet. Darüber steht ein goldener lateinischer Buchstabe M unter der Krone (das Zeichen geht vom Wappen der Herren von Hradec aus), über dem Wappenschild ein Helm mit blaugoldener Zierde und Königskrone.


Staat                                                          Tschechische Republik                                             
RegionJihocesky kraj
BezirkJindrichuv Hradec (Neuhaus)
Fläche6711 ha
Höhe483 m ü.M.
Einwohner7947
Ortsteile16
BürgermeisterVlastimil Stepan (Volksdemokratische Partei)
AdresseKrajirova 27, I 380 01 Dacice
Websitewww.dacice-mesto.cz



Treffen der Partnergemeinden 9.-12. September 2010

Besuch in Dacice 2009
 
Bericht Besuch_in_Dacice.pdf (1712.3 kB)